© Haßbergverein 1928

 

Ferdinand Schmidt an der frisch gepflanzent Roteiche.

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Neue Bäume am Baumlehrpfad

Zum Jubiläumsjahr 2018 wurden am Baumlehrpfad zwei weitere Bäume gepflanzt und ein Naturschutzobjekt (Lesesteinhaufen für Amphibien) angelegt. Ein Wacholderbäumchen und eine Roteiche bereichern das Wissen des kundigen Wanderers und Naturfreund. Somit gibt es Informationen zu 30 Baumarten, 7 Nadel- und 23 Laubbäume.

Der Wacholder ist der erste seiner Art am Stiefenberg und ist in unserer Gegend sehr selten, jedoch am weitesten verbreitet auf der Erde. Er ist ein Sonnenanbeter, braucht deshalb viel Licht, hat geringe Bodenansprüche und kann vielerorts wachsen. Er ist sehr eitel und mag es, wenn man ihn anschaut und mit einem Lächeln begegnet.

Die Roteiche stammt aus Nordamerika und wird seit über 300 Jahren in Europa angepflanzt. Das Blatt kann bis zu 22 cm lang werden und ist tief gespaltet. Im Herbst haben die Blätter eine hübsche orange bis leuchtend rote Färbung.

Nahe dem neuen Biotop wurde mit Feldsteinen ein Lesesteinhaufen angelegt. Er bietet in seinen geschützten Hohlräumen und Nischen einigen Tieren und Pflanzen Unterschlupf, wie z.B. Waldeidechse, Blindschleiche, Erdkröte, Erdhummel, Wildbienen etc.

[Bild] Der Lesessteinhaufen am Biotop.

Nach getaner Arbeit verabschiedeten wir uns mit einem Lächeln von den Pflanzen und dem Segensspruch „Wachset und gedeihet“ .

Den fleißigen Helfern unserer rührigen Haßbergjugend und den Vorstandskolleginnen/kollegen ein Dankeschön für die Unterstützung.

Ferdinand Schmidt, Naturschutzwart

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HBV-Lauter-Lesesteinhaufen am Biotop-Bau

Der Wacholderbaum ist gepflanzt!

Der Lesessteinhaufen am Biotop.

Nistkastenkontrolle am 24.03.2018

Unmittelbar nach den kalten Wintertagen, unterstützt von unserer rührigen Haßbergjugend konnten wir endlich die Brutkästen der fleißigen Singvögel reinigen. Es war wieder ein tolles Ergebnis: Von den 19 Nistkästen waren nur 2 nicht angenommen und 1 Kasten von Holzfällarbeiten zertrümmert. In den 16 anderen Kästen waren die Nester von 10 x Meise, 2 x Kleiber, 1 x Siebenschläfer und 3 x Hornissen bewohnt. Spannend, aber auch gefährlich, wurde es bei Kasten Nr. 8: Vorsicht und zurücktreten ermahnte der Naturschutzwart die Teilnehmer, das Gespinst um diesen Kasten war voller Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die giftig wirkenden Raupenhaare erzeugen auf der Haut von Menschen und Tieren schmerzhafte Entzündungen. Rechtzeitig erkannt und noch einmal Glück gehabt!

Eine kleine süße Stärkung und Dankeschön seitens des HBV Lauter durch den Naturschutzwart rundete die interessante Aktion ab. 

Ferdinand Schmidt, Naturschutzwart

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Haßbergverein Lauter
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Fledermäuse berwintern in den Felsenkellern

Haßbergverein Lauter
Instandsetzung der Felsenkeller in Lauter

 

Felsenkelleranlagen in den Haßbergen sind Kulturgüter und gehören in vielen Ortschaften zu den markenden Besonderheiten. In Anlehnung an den Vereinszielen aus der Satzung des Haßbergverein Lauter e.V. in der unter anderem Ziele wie der Erhalt und die Pflege der heimischen Natur, Kultur und Landschaft festgeschrieben sind, plant der HBV Lauter die insgesamt 20 vorhandenen Felsenkeller am "Ziegelberg", gelegen in einem Hohlweg in Verlängerung der Birkenstraße am südlichen Ortsrand, als Kulturgut in Lauter zu erhalten.

Bedingt das die Keller aktuell nur noch zu einem geringen Teil genutzt und damit gepflegt werden, ist hier in den letzten Jahrzehnten leider ein zunehmender Verfall zu beobachten.

Zwei der Keller befinden sich in Gemeindebesitz, die anderen sind in privater Hand.

Angelegt wurden die Keller vermutlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Keller dienten vornehmlich als Lagerstätte für Bier, aber auch für Most, Obst, Gemüse und andere Feldfrüchte.

 

Wie Zeitzeugen berichteten wurden zum Ende des 2. Weltkrieges die Keller von den Dorfbewohnern von Lauter auch als Luftschutzkeller genutzt.

Ein aufgelassener Keller wurde von unserem Vereinsmitglied und Wegewart Johannes Weigmann bereits restauriert. Er hat zusammen mit zwei Helfern den zugeschütteten Keller freigelegt und in etlichen Arbeitsstunden den Außenbereich mit Eingangstreppe sowie das Gewölbe am Eingang wieder aufgemauert. Zu guter Letzt hat er noch eine solide Eingangstür aus Lerchenbrettern angefertigt, so dass dieser Keller als unser altes Kulturgut wieder in neuem Glanz erstrahlt. Der Keller hat auch schon einen neuen Pächter gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Fotos ist der Keller vor der Freilegung und nach der Instandsetzung zu sehen.

Josef Weigmann 1. Vorsitzender HBV Lauter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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